Zentrum für Traumapädagogik

Beratung, Supervision, Bildung

15. Okt. '20
Nächstes Angebot:
Weiterbildung mt dem Ziel: "Traumapädagogik und Traumazentrierte Fachberatung (DeGPT/Fachverband Traumapädagogik).

Psychische Traumata sind komplexe Phänomene, die sowohl mit niederschmetternden Erfahrungen, als auch mit dem Ringen nach Wiedergenesung einhergehen.

Menschen, die traumatische Belastungen erlitten haben, haben den Verlust von innerer und äußerer Sicherheit, den Verlust von Kontrolle und von Selbstbestimmung, die Verletzung von persönlichen Grenzen, den Verlust der Selbstachtung und des Vertrauens zu anderen Menschen erfahren.

Der Versuch lebensgeschichtliche Belastungen zu bewältigen, zeigt sich oft durch sehr ungewöhnliche Verhaltensweisen. Strategien der Bewältigung und des Überlebens wirken auch dann noch, wenn die belastenden Situationen längst vorbei sind. Dies stellt Eltern und Pflegeeltern, MitarbeiterInnen in psychosozialen Arbeitsfeldern, in Kindergärten und Schulen vor große Herausforderungen.

Wir verbinden auf der Grundlage von der Annahme des guten Grundes, von Wertschätzung, Transparenz, Partizipation und Spaß & Freude, pädagogische Modelle mit Erkenntnissen der Psychotraumatologie. Mit dieser Haltung lenken wir die Aufmerksamkeit auf die Sicherung, Stabilisierung und Selbstwirksamkeit im Alltag.
So können unsere Angebote eine Ergänzung therapeutischer Ansätze sein, ohne sie ersetzen zu wollen.


Wir ermöglichen in Handlungsfeldern psychosozialer, pädagogischer und klinischer Arbeit die Auseinandersetzung mit komplexen Fragestellungen zum Thema Trauma und Traumafolgen.
Im Mittelpunkt steht dabei traumasensibles Verstehen, um die Auswirkungen von Traumadynamiken auf das Hier und Jetzt, auf die Zusammenarbeit im Team, auf Institutionen und auch auf die eigene Person zu reflektieren.


Traumasensible Pädagogik erfordert spezifische Kenntnisse.
Unsere Beratungs- und Bildungsangebote sind eine Einladung, eine traumasensible Haltung zu entwickeln, traumapädagogisches Verstehen zu fördern und mit hilfreichen Methoden zu experimentieren. Wir nutzen vielfältige traumazentrierte, lösungsfokussierte Methoden.



Angebote / Seminare

  • Weiterbildung mt dem Ziel: "Traumapädagogik und Traumazentrierte Fachberatung (DeGPT/Fachverband Traumapädagogik).
    Am 15. Oktober 2020
    Wir planen zum 4. Quartal 2020 eine Weiterbildung mit dem Ziel der Zusatzqualifikation "Traumapädagogik und Traumazentrierte Fachberatung (DeGPT/Fachverband Traumapädagogik).

    Die deutschprachige Gesellschaft für Psychotherapie (DeGPT) und der Fachverband Traumapädagogik (vorher BAG) empfehlen für die Zusatzqualifikation „Trau­mapädagogik/Traumazentrierte Fachberatung mit dem Schwerpunkt Trauma­zen­trierte Fachberatung“ und „Traumapädagogik/Traumazentrierte Fachberatung mit dem Schwerpunkt Traumapädagogik“ folgende Mindeststandards, die an den jeweiligen wissenschaftlichen Erkenntnisstand fortlaufend angepasst werden. Die Begrifflichkeiten Traumapädagogik und Trau­mazentrierte Fachberatung sind nicht völlig trennscharf zueinander,aber dennoch spiegeln sich in ihnen Pole wider, die je mit den Begriffspaaren stationär/ambulant, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen bzw. Erwachsenen, Betreuung/Be­ratung etc. zu umreißen sind. Trotz vieler Gemeinsamkeiten ist daher zwischen den beiden Arbeitsbereichen in Wissenschaft wie Praxis eine Ausdifferenzierung zu verzeichnen, die auf diese Weise fachlich in das Curriculum aufgenommen wurde, ohne den großen Bereich der Überschneidung zu ignorieren, die sich auch im Doppeltitel Traumapädagogik/Trauma­zen­trierte Fachberatung niederschlägt.

    Grundaufbau des Curriculums

    Das Curriculum stellt eine Basis von 96 Unterrichtseinheiten integrativer Inhalte für die Traumapädagogik wie traumazentrierte Fachberatung voran, um in einem nächsten Schritt eine Vertiefung in zwei Schwerpunkten anzubieten, die jeweils mindestens 30 Unterrichtseinheiten umfassen. Die fachspezifische Supervision im Umfang von 24 Unterrichtseinheiten kann innerhalb der Grundlagen oder der Vertiefung stattfinden. Von den Vertiefungen muss nur jeweils eine für die Zertifizierung absolviert werden.

    Voraussetzungen

    Abgeschlossene Berufsausbildung (Fachschulen) sozialadministrativer, erzieherischer oder pflegerischer Berufe (insbesondere ErzieherInnen, Pflegefachkräfte, Hebammen, ErgotherapeutInnen, PhysiotherapeutInnen, LogopädInnen o.Ä.) oder Hochschul- und Fach­hoch­schul­absolven­tInnen mit psychologischen, pädagogischen und verwandten Ab­schlüssen, z.B. Dipl.-Psycho­lo­gIn­nen und Ärz­tInnen, Dipl.-Pädago­gInnen, Dipl.-Sozial­arbei­terInnen und Dipl.-So­zial­pädago­gIn­nen, Dipl.-HeilpädagogInnen, Son­­der-Pädago­gIn­nen, LehrerInnen, Dipl.-Theo­lo­gInnen, Dipl.-So­ziologInnen oder analoge Abschlüsse (BA, MA).

    Mindestens dreijährige Berufserfahrung in einem relevanten Praxisfeld für alle Berufsgruppen (dazu zählen auch Praktika und An­er­kennungsjahre).

    Quelle: Fachverband Traumapädagogik

    Haben Sie Interesse? Bitte kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular.
Seit heute, aber jetzt für immer,
weiß ich: Die Erde ist wirklich warm;
ich gebe der Nessel den Brand zurück
und dem Igel die Stacheln.

Seit heute ist alles mein Schutzpatron
und die ganze Welt eine Weidenwiege,
in der uns der Windstoß zusammenschaukelt
und unsren Atem verknotet.
(Christine Lavant)

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf

Jürgen
Weihrauch

01 70 - 4 65 50 26
[email protected]änger.de

Traumafachberater & Traumapädagoge (DeGPT / BAG-TP), Systemischer Berater, Systemischer Supervisor (SG), Organisationsberater. Kinderschutzfachkraft gemäß §8a SGB VIII, Erzieher.

Elke
Sauer

01 76 - 83743002
[email protected]änger.de

Traumafachberaterin & Traumapädagogin (DeGPT / BAG-TP), Systemische Supervisorin (SG), Personal- & Organisationsentwicklerin (WBB / Tübingen), integrale Entspannungstrainerin (NIK), Diplom Pädagogin.

Daniela
Mülder

[email protected]änger.de

Traumafachberaterin & Traumapädagogin (DeGPT / BAG-TP), Systemische Beraterin (i.A.), Kinderschutzfachkraft gemäß §8a SGB VIII, Diplom Sozialpädagogin.

Andrea
Basedow

Dipl. Sozialarbeiterin, Familien-und Systemberaterin (IFKP), M.A. Klinische Sozialarbeit, Traumapädagogin/ traumazentrierte Fachberaterin (Institut für Trauma und Pädagogik/BAG/DeGPT). Doktorandin an der erziehungswissenschaftlichen Fakultät Köln im Fachbereich Rehabilitationswissenschaften. Praktikerin seit 27 Jahren, Autorin und Referentin (Universität Luxembourg, Institut Trauma und Pädagogik) mit dem Schwerpunkt traumainformierte Diagnostik

Rita
Köllner

Fachhochschulstudium Sozialarbeit
Katholische Fachhochschule NW, Abteilung Paderborn
berufliche Tätigkeiten in unterschiedlichen Aufgabenfeldern der stationären Erziehungshilfe
berufsbegleitendes Studium Soziale Therapie Universität Kassel
Studienschwerpunkt: Psychotraumatologie (Prof. U. Sachsse)
Weiterbildung „Traumafachberatung im Sozial- und Gesundheitswesen“ nach PITT, Bielefeld (anerkannt vom Dt. Institut für Psychotraumatologie, Prof. G. Fischer, Köln)
Weiterbildung in bindungsbasierter Beratung und Therapie bei Dr. K.-H. Brisch, München
SAFE® -Mentorin
Lehrbeauftragte der katholischen Hochschule NW, Paderborn

Wir sind

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